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  • Im unteren Mölltale, einem der schönsten Gebirgstäler Kärntens, wo die Berge zurücktreten und der schmale Talboden in das fruchtbare Lurnfeld übergeht, liegt Mühldorf, dessen Name auf eines der ältesten und lebenswichtigsten Gewerbe hinweist.
  • Begünstigt durch die treibende Kraft des Wassers, welches sich aus der engen Barbarossaschlucht in die Möll ergießt, wurden einst auf den kargen Schotterkegel eine große Anzahl Bauernmühlen errichtet, so auch die Gondlmühle. Einer meiner Vorfahren, Michael Wiedmayer, Sohn des Johann Wiedmayer-Gondlmüller, ehelichte die Tochter des Gondelbauern Peter Pichler und wurde so zum Besitzer der Gondelmühle, die er als bescheidene Mautmühle mit zwei Wasserrädern einen Mühlstein und einen Stampf betrieb.
  • Da Michael Wiedmayer keine männlichen Nachkommen hatte, musste seine Tochter Maria die schwere Arbeit in der Mühle verrichten. Ihr ältester Sohn Matthias wurde Müller und nach den Gesellenjahren in verschiedenen Betrieben übernahm er 1938 als Müllermeister die alte Mühle seiner Vorfahren. Mit großem Eifer ging er nun daran, die kleine Mautmühle durch einen damals modernen Betrieb zu ersetzen. An Stelle der alten Mühlräder trat eine Turbine. Zwei einfache Walzenstühle und ein Plansichter leiteten die Modernisierung ein. In den Jahren nach dem Krieg setzte mein Großvater die Aufbauarbeiten mit zähen Fleiß und bester Zusammenarbeit mit seiner Gattin Maria, den Eltern und langjährigen treuen Mitarbeitern fort.
  • Das Mühlengebäude wurde erweitert und aufgestockt, die Vermahlungsanlage vergrößert und modernisiert.
  • 1963/64 wurde der bestehende 120 Tonnen Getreidesilo um einen 320 Tonnen Silo erweitert.
  • Mein Großvater verstarb 1964 im Alter von 52 Jahren. Als damals 23 jähriger Müllermeister übernahm mein Vater den Betrieb und versuchte, ihn im Sinne des vorbildlichen Vaters weiterzuführen.
  • Der Rhythmus der Zeit und das Schritthalten mit neuen Technologien hat es mit sich gebracht, dass im Jahre 1968 an einen generellen Umbau der Mühle auf automatische Vermahlung für Weizen, Roggen und Mais geschritten wurde.
  • Mit der Umstellung der Turbinenanlage auf Eigenstromerzeugung und weiteren Automatisierungen präsentiert sich die Mühle heute als moderner, sauberer Mittelbetrieb, in dem das Korn mit handwerklicher Müllertradition auf neuzeitlichen Reinigungs- und Vermahlungsmaschinen zu naturreinen Qualitätsmehlen und Mühlennachprodukten verarbeitet wird.
  • Im Jahr 2003 übernahm ich, Mathias Trattner jun., den elterlichen Betrieb, und versuche mit meinen auswärtigen müllerischen Erfahrungen die Tradition auch weiterhin auf wirtschaftliche Weise fortführen zu können.
  • Völlig unerwartet verstarb mein Vater,  Matthias Trattner sen., im Jahr 2004.
    Meine Mitarbeiter und ich werden ihn stets in dankbarer Erinnerung behalten.
  • Im Jahr 2008 wurde die Mühle weiter automatisiert und ein neuer LKW wird angeschafft.

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1938 - 1964
Matthias Trattner Großvater

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1964 - 2003
Matthias Trattner Vater

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ab 2003
Mathias Trattner
 


 
 
© 2008 Matra-Mehl · Mathias Trattner · A-9814 Mühldorf